Studie: Leben auf dem Mars kann es nur noch in der Tiefe geben

ARCHIV: Der Planet Mars mit dem 4000 Kilometer langen und 8 Kilometer tiefen Grabensystem Valles Marineris, 1980 fotografiert von der NASA Sonde VIKING Orbiter. Auf der Suche nach Leben auf dem Mars muss viel tiefer in die Oberflaeche des Planeten gebohrt werden als bisher gedacht. Das schliessen britische und Schweizer Wissenschaftler aus einer Analyse der auf den Planeten treffenden kosmischen Strahlung. Nach den Ergebnissen sind in zwei Metern Tiefe konservierte Zellen durch die Einwirkung der Strahlung nach etwa 450.000 Jahren nicht mehr lebensfaehig. Grosse Mengen Wasser und damit die Chance auf Leben auf der Marsoberflaeche gab es jedoch wohl nur bis vor einigen Milliarden Jahren. Bei kuenftigen Marsmissionen sollte daher entweder tief unter Eis oder in neu entstandenen Kratern nach Leben gesucht werden, wo sich die kosmische Strahlung noch nicht so dramatisch ausgewirkt habe, schlagen die Forscher um Lewis Dartnell vom University College London im Fachmagazin “Geophysical Research Letters” vor. (zu ddp-Text) Foto: Astrofoto/NASA/ddp

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